Die besten Dart Trainingsspiele

 

Die besten Dart Trainingsspiele für Anfänger und Hobbyspieler

 

Wer beim Dart besser werden will, braucht nicht nur viele Würfe, sondern sinnvolles Training. Einfach nur auf die 20 zu werfen, hilft auf Dauer nur begrenzt. Besser ist es, mit klaren Trainingsspielen zu arbeiten, die bestimmte Bereiche deines Spiels gezielt verbessern. Dazu gehören zum Beispiel Präzision, Konstanz, Boardgefühl und das sichere Treffen wichtiger Felder.

Hier sind drei der besten Dart Trainingsspiele für Anfänger und Hobbyspieler.


1. Around the Clock

 

Around the Clock ist eines der bekanntesten Trainingsspiele und besonders gut für Anfänger geeignet. Das Ziel ist, die Zahlen von 1 bis 20 in der richtigen Reihenfolge zu treffen. Erst wenn du eine Zahl getroffen hast, gehst du zur nächsten weiter.


Die einfache Version ist sehr leicht aufgebaut. Du startest bei der 1 und wirfst so lange auf dieses Feld, bis du es triffst. Danach wirfst du auf die 2, dann auf die 3 und so weiter bis zur 20. Wer möchte, kann am Ende noch das Bull ergänzen.

Der große Vorteil dieses Trainingsspiels ist, dass du das gesamte Board kennenlernst. Viele Anfänger werfen fast nur auf die 20 oder auf Felder, die ihnen gerade angenehm erscheinen. Around the Clock zwingt dich dazu, jede Zahl anzuspielen. Dadurch entwickelst du ein deutlich besseres Gefühl für verschiedene Winkel, Entfernungen und Positionen auf dem Board.

Wenn dir die Grundversion zu leicht wird, kannst du das Spiel steigern. Dann zählen zum Beispiel nur noch die Doppelfelder oder nur noch die Triple-Felder. So wird aus einer einfachen Übung schnell ein sehr anspruchsvolles Trainingsspiel.

Für Anfänger ist Around the Clock deshalb so sinnvoll, weil es ein sauberes Boardgefühl aufbaut. Du wirst sicherer auf dem ganzen Board und nicht nur auf einzelnen Standardfeldern.

 

2. 121

 

121 ist ein sehr gutes Trainingsspiel, wenn du dein Finish, dein Denken auf dem Board und deine Kontrolle unter leichtem Druck verbessern willst. Du startest bei 121 Punkten und versuchst, diese Zahl mit neun Darts zu löschen, also zu checken.

Das Ziel ist nicht einfach nur, möglichst viele Punkte zu werfen, sondern einen sinnvollen Weg zum Finish zu finden. Genau das macht 121 so wertvoll. Du trainierst nicht nur deinen Wurf, sondern auch deine Entscheidungsfindung.

 

Eine typische Regel ist:

  • Du beginnst bei 121

  • Du hast genau neun Darts

  • Schaffst du das Finish, gehst du zur nächsten Zahl weiter, zum Beispiel 122

  • Schaffst du es nicht, bleibst du bei derselben Zahl oder gehst je nach Variante wieder einen Schritt zurück

 

Es gibt verschiedene Varianten, aber für Anfänger reicht diese einfache Form völlig aus.

Warum ist 121 so gut? Weil du lernst, deine Darts nicht isoliert zu werfen, sondern in Kombinationen zu denken. Du überlegst dir vor dem ersten Dart, welchen Weg du gehen willst. Wenn der erste Dart anders landet als geplant, musst du umdenken und trotzdem einen sauberen Abschluss finden. Genau dieses flexible Denken ist später im echten Spiel extrem wichtig.

121 trainiert außerdem viele wichtige Felder automatisch. Du wirfst nicht nur auf große Standardscores, sondern beschäftigst dich auch mit Single-, Triple- und Doppel-Feldern in sinnvoller Reihenfolge. Damit ist 121 eines der besten Trainingsspiele, um sich spielnah zu verbessern.

 

3. Cricket als Training

 

Cricket ist nicht nur ein eigenes Spiel, sondern auch ein sehr gutes Training, weil du auf die wichtigsten Felder des Boards wirfst. Gespielt werden dabei die Zahlen 15, 16, 17, 18, 19, 20 und Bull.

Das Ziel beim klassischen Cricket ist, jedes dieser Felder dreimal zu treffen. Dabei gilt:

  • ein Single zählt 1 Treffer

  • ein Double zählt 2 Treffer

  • ein Triple zählt 3 Treffer

 

Wenn du ein Feld dreimal getroffen hast, ist es für dich „geschlossen“. Erst dann gehst du dort nicht mehr weiter auf Treffer, zumindest im Grundprinzip. Im echten Cricket-Spiel gegen einen Gegner kannst du auf bereits geschlossene Felder noch Punkte machen, solange dein Gegner dieses Feld noch nicht geschlossen hat. Für reines Training reicht aber auch eine einfache Solo-Version.


Die Solo-Trainingsversion funktioniert so:

  • Du spielst nacheinander auf 20, 19, 18, 17, 16, 15 und Bull

  • Ziel ist, jedes Feld insgesamt dreimal zu treffen

  • Du zählst mit, wie viele Darts du insgesamt brauchst

 

Beispiel:

  • Du triffst einmal die 20 → noch zwei Treffer nötig

  • Dann ein Triple 20 → Feld direkt abgeschlossen

  • Danach wechselst du zur 19

 

Der große Vorteil von Cricket ist, dass du gezielt auf die relevantesten Felder trainierst. Diese Zahlen kommen im Spiel ständig vor. Du trainierst also nicht wahllos, sondern genau die Bereiche, die im Match besonders wichtig sind. Gleichzeitig verbesserst du deine Wiederholbarkeit, weil du ein Feld oft mehrfach unter Konzentration treffen musst.


Cricket ist besonders gut für Hobbyspieler, weil es Technik, Fokus und Zielgenauigkeit sehr gut miteinander verbindet. Außerdem kannst du deine Leistung leicht messen, indem du aufschreibst, wie viele Darts du für ein komplettes Cricket-Finish brauchst.


 

Warum diese drei Trainingsspiele so gut sind

 

Diese drei Spiele ergänzen sich sehr gut. Around the Clock verbessert dein Boardgefühl und deine Sicherheit auf allen Zahlen. 121 trainiert dein Finish und dein Denken in sinnvollen Wurfkombinationen. Cricket hilft dir, wichtige Match-Felder wiederholt und kontrolliert zu treffen.


Gerade für Anfänger und Hobbyspieler ist diese Kombination ideal, weil sie nicht zu kompliziert ist, aber trotzdem viele wichtige Grundlagen abdeckt. Wer regelmäßig mit diesen drei Trainingsformen arbeitet, verbessert meist deutlich schneller sein Gefühl für das Board und seine Sicherheit im Spiel.


 

Fazit

Wer beim Dart besser werden will, sollte sein Training nicht dem Zufall überlassen. Around the Clock, 121 und Cricket gehören zu den sinnvollsten Dart Trainingsspielen, weil sie unterschiedliche wichtige Bereiche des Spiels gezielt verbessern.


Wenn du noch am Anfang stehst, lohnt es sich, genau mit diesen Übungen zu starten. Sie sind leicht verständlich, gut messbar und bringen deutlich mehr als planloses Werfen auf einzelne Felder.


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